Erdbebenübung im Kinderdorf

16.07.2018 06:27

Die Philippinen gelten aus geologischen und geographischen Gründen als besonders katastrophenanfällig. So liegen die insgesamt 7.107 Inseln zum einen entlang eines Taifungürtels, weshalb diese jährlich von etwa 20 Taifunen heimgesucht werden. Außerdem sind die Philippinen Teil des sogenannten Pazifischen Feuerrings - eine Zone, die vermehrt von Vulkanausbrüchen, Tsunamis und Erdbeben betroffen ist.
Erst kürzlich hat auch im Kinderdorf wieder die Erde gebebt. Das ist keine Seltenheit und wenn es mal ein bisschen wackelt, bricht keiner in Panik aus. Allerdings kam es immer wieder zu sehr folgenschweren Erdbeben auf den Philippinen. Um in solchen Ernstfällen größeres Unglück zu verhindern, sollte man gut gerüstet sein.
Zu diesem Zweck hat kürzlich eine Erdbebenübung im Kinderdorf stattgefunden. Nachdem den Hausmüttern, Volunteers, Kindern und Mitarbeitern theoretisch aufgezeigt wurde, wie ein Erdbeben überhaupt entsteht und warum gerade die Philippinen häufig betroffen sind, wurden alle zurück in die Häuser und zur Arbeit geschickt. Als der Erdbebenalarm ausgelöst wurde, folgte jeder den Anweisungen: Den Kopf mit den Händen schützen und sich in geduckter Haltung auf eine Freifläche begeben. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich in Sicherheit zu bringen, ohne von herabfallenden Gegenständen getroffen zu werden, soll im Raum unter einem Tisch Schutz suchen.
Vielen Dank an die Mitarbeiter des City Disaster Risk Reduction and Management Office (CDRRMO)!

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