Philippinische Silvester- und Neujahrsbräuche

05.01.2017 10:54

Silvester steht auf den Philippinen mit allerhand Brauchtum und Aberglaube in Verbindung. Ein prächtiges Feuerwerk soll die bösen Geister für das neue Jahr vertreiben, deshalb gilt: je lauter desto besser! Eine weitere Kuriosität ist der sogenannte Wachstumsprung. Man springt durch den Raum und dehnt sich dabei. Was sich blöd anhört, soll dazu dienen, dass man im neuen Jahr wächst und sich weiter entwickelt. Außerdem sollte die Geldbörse voll mit Münzen und Geldscheinen sein, denn so wird man keine Geldsorgen im neuen Jahr bekommen. Auf den Philippinen werden manchmal auch im ganzen Haus Münzen verteilt, die ebenfalls für Wohlstand sorgen sollen. In der Silvesternacht wird alles geöffnet: Schränke, Türen, Fenster. Somit wird negative Energie losgelassen und das Glück des neuen Jahres eingelassen. Allgemein ist es hier typisch, wie auch an Weihnachten, dass sich die ganze Familie versammelt und Silvester als große Party gefeiert wird. Natürlich gibt es in den meisten Familien ein großes Essen, welches oft auch erst nach Mitternacht startet. Viel Essen in der Silvesternacht bedeutet, dass man auch im neuen Jahr immer genug zu essen haben wird. Nicht fehlen dürfen dabei zwei spezielle Gerichte: Pancit, lange Nudeln stehen für ein langes Leben und Biko – eine Nachspeise aus klebrigem Reis, damit das Glück im neuen Jahr an einem “kleben” bleibt.

Hier im Kinderdorf wird Silvester natürlich auch gefeiert. Es gibt leckeres Essen, die Kinder spielen verschiedene Spiele und um Mitternacht schaut man sich gemeinsam das Feuerwerk an.

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